Alen Pjanic und seine Zeit beim Gießener Farmteam – Interview mit einem waschechten Rackelo

Alen Pjanic und seine Zeit beim Gießener Farmteam – Interview mit einem waschechten Rackelo

Alen Pjanic gehört zur festen Rotation der JobStairs GIESSEN 46ers in der easyCredit Basketball Bundesliga. Der junge Forward durchlief zuvor die Jugend der Gießener und gehörte auch den Depant GIESSEN 46ers Rackelos an. Nun erzählt der Mittelhesse über seine damalige Zeit und welche Lehren ihm dort mitgegeben wurden.


Alen, erzähl uns doch mal von deinen Anfängen bei den Depant GIESSEN 46ers Rackelos und wie dich die Zeit bei dem Team geprägt hat!

Der Anfang bei den Rackelos war für mich nicht so schwierig. Ich wusste, was meine Rolle sein wird, da ich schon ein Jahr zuvor mit Rolf und Lutz in der ProB zusammengearbeitet habe. Dementsprechend wussten sie, was ich kann und ich wusste, wo es gemeinsam hingehen könnte. Ich kann für mich nur feststellen, dass ich froh darüber bin, diesen Schritt nach Gießen – in Verbindung mit der Doppellizenz – gemacht zu haben. Es hieß für mich, meine Stärken hauptsächlich in der ProB zu zeigen und somit Step-by-Step mehr Minuten in der easyCredit Basketball Bundesliga zubekommen. Und wie man sieht, es hat ja geklappt! (grinst)

Könntest du uns bitte schildern, welchen Einfluss das Farmteam sowie die dazugehörenden Coaches Rolf Scholz und Lutz Mandler bei deiner Entwicklung hatten?

Wie schon zuvor erwähnt, war es der Einfluss des Farmteams, mein Können unter Beweis zu stellen und herauszufinden, wo es hingehen könnte: Dort viel Verantwortung zu bekommen und diese zu nutzen, um auch als Leistungsträger zu fungieren. Dies hat dann auch optimal im Verbund mit Rolf und Lutz geklappt, da wir gemeinsam an einem Ziel gearbeitet haben. Sie haben mich in jeder Hinsicht unterstützt und beide sind natürlich super Charaktere, an denen es nichts auszusetzen gibt.

Was ist denn deiner Meinung nach das Besondere an den Rackelos?

Eine wirklich schwierige Frage. (lacht) Für mich war bei der Mannschaft immer dieses „Familiengefühl“ an erster Stelle: Jeder ist für einen da und jeder kämpft für den anderen. Das zeichnet glaube ich die Rackelos am meisten aus. Es war dieser Siegeswille, den wir jahrelang hatten, in Kombination mit dem Gedanken: „Niemals aufgeben!“. Und ich denke, die Rackelos sprechen in der Region mittlerweile für sich.

Die finalen Tage des Latscho-Funding haben begonnen und es ist noch ein wenig zu gehen, um die Endsumme zu erreichen. Möchtest du vielleicht noch einmal einen kleinen Appell an die Leute geben, warum es wichtig wäre für die Jungs und den Club zu spenden?

Ich kann nur daran appellieren, dass es um unsere Rackelos geht. Das ist unser Farmteam und das präsentiert unsere Region. Ich bin der Meinung, jeder freut sich, Gießener Talente in Gießen zu sehen. In unserer Sporthalle Gießen-Ost. Dementsprechend spendet reichlich, damit genügend Talente das erleben können, was ich in meiner Zeit mitnehmen konnte.

Danke dir, Alen!


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