Bundesligavergleich geht an die JobStairs GIESSEN 46ers – 104:96 in der Sporthalle Gießen-Ost

Bundesligavergleich geht an die JobStairs GIESSEN 46ers – 104:96 in der Sporthalle Gießen-Ost

Vor dem Turnier in Hagen am kommenden Wochenende sollten die JobStairs GIESSEN 46ers ihren letzten Heimtest in der Sporthalle Gießen-Ost gegen die SYNTAINICS MBC mit 104:96 siegreich gestalten. Das flotte easyCredit Basketball Bundesliga-Duell sollte zwei Facetten während der Spielzeit aufweisen. Zunächst zeigten die Gäste ihre Zähne und erspielten sich einen zweistelligen Vorsprung raus, den die 46ers in der Folgezeit egalisierten und sich im Anschluss durch Teyvon Myers (24 Punkte), Brandon Thomas (23) und Luke Petrasek (22) die Führung und somit den Sieg verdienten. Nun geht es am kommenden Samstag für den Traditionsclub zum Turnier nach Hagen, wo man um 18.00 Uhr auf Phoenix Hagen trifft.

Der heimische easyCredit Basketball Bundesligist JobStairs GIESSEN 46ers baute gegen den Ligakonkurrenten aus Weißenfels zunächst auf Alex Abreu, Brandon Thomas, Alen Pjanic, Jordan Barnett und Luke Petrasek. Das Quintett von Cheftrainer Ingo Freyer fand zu Beginn nicht den Rhythmus und lag mit 0:5 (1.) zurück. Der Start war aber schnell vergessen, denn Petrasek und sein Kollege Barnett ließen es gleich dreimal an der Korbanlage krachen. Als dann noch Thomas einen Wurf von außen sowie ein Floater folgen ließ, stand es nach drei Minuten 11:9 (4.) für die Mittelhessen. Während die beiden Gießener Neuzugänge Petrasek und insbesondere Barnett die Korbanlage nach ihrer Festigkeit testeten, waren die Wölfe immer wieder von jenseits der Dreipunktelinie erfolgreich, was zu einem 22:26 (8.) führte. Eine muntere Geschichte im ersten Viertel endete mit Flugeinlage von Teyvon Myers, der sieben Punkte am Stück erzielte und somit seine Farben prägte, was zum Viertelausgang ein 30:30 verhieß.

Der Auftakt ins zweite Viertel gelang den Mannen aus Weißenfels mit fünf Zählern durch Michael Gbinije und Benedikt Turudic wesentlich besser als den JobStairs GIESSEN 46ers, die ihre ersten Punkte an der Freiwurflinie durch Barnett erbeuteten (32:35, 12.). Aus einer gestaffelten Defense agierten die Mittelhessen entschlossen und brachten durch Petrasek sowie Duke Shelton ein 37:37 (14.) auf die Anzeigetafel. Während die Gießener in der Defense zupackten, waren auch die SYNTAINICS bereit dagegenzuhalten. So sollten Zähler von Turudic und Strahinja Micovic 46ers-Cheftrainer Freyer zur Auszeit bewegen (37:41, 15.). Die kurze Pause nutzen die Gäste effektiv aus und bauten danach die Führung durch Turudic und Jovan Nowak auf 46:37 (17.) aus. In der Folge verhalfen Bryant, Barnett, Thomas und Myers mit wunderbarer Flugkurve von Downtown den 46ers zum 45:49-Anschluss (18.). Bis zur Halbzeit sollte der Abstand nur marginal angegriffen werden, sodass der Traditionsclub mit einem 49:54 in die Kabine ging.

Zur zweiten Hälfte sollte den Mittelhessen im Gegensatz zum Gast kein guter Start gelingen. Der MBC zielte genau und markierte vom Perimeter das 60:49 (22.). Nach einem Timeout waren zwar Punkte von Petrasek vermerkt, aber die Wölfe schraubten weiter am Punktekonto (52:64, 24.). Youngster Pjanic nahm die Zügel des Handelns in die Hand und legte fünf Zähler am Stück in die Reuse. Angestachelt vom jungen Gießener, wollte sich Petrasek ebenfalls in den Vordergrund spielen, was ein 62:66 (25.) bedeutete. Den Run zum 65:66 (26.) sollte Barnett und seinem visierten Dreier vorbehalten sein. Ein Timeout der Gäste war die Konsequenz. Aus dieser kam Novak frisch gestärkt raus und erzielte Punkte von Downtown (69:65, 26.). Gießen ließ sich nun aber nicht abschütteln, sondern legte mit Fastbreak sowie Putback-Dunking von Myers und Zählern von Thomas von jenseits der Dreipunktelinie vor, was das Ergebnis zum 74:69 (28.) switchen ließ. Die JobStairs GIESSEN 46ers waren im Soll – Petrasek justierte seine Hand und warf von ganz weit draußen den nächsten Dreier in die Maschen (79:71, 29.). Der ansehnliche Schwung der 46ers in diesem dritten Abschnitt endete mit 79:73.

Beschwingt sollte es auch für die Hausherren ins letzte Viertel gehen. Zwar hatte Sheldon Eberhardt den Drive zum Korb gefunden, doch die Gegenseite hatte mit Thomas schnell eine dreifache Antwort parat (81:75, 32.). Was zunächst nach einem Schlagabtausch aussehen sollte, entwickelte sich zur 46ers-Phase. Die Hauptprotagonisten dabei: Thomas und Bryant. Während der Center Assists lieferte, war Thomas bereits bei 23 Punkten angelangt und die JobStairs GIESSEN 46ers standen bei 89:79 (35.). Anschließend war Myers der gefragte Mann in Freyers Fünf. Der flinke Guard und die sechs erzielten Zähler hielten den Abstand konstant, sodass es vier Minuten vor Schluss 95:85 stand. Die Crunchtime sollte sich auf das 104:96-Endergebnis nicht mehr Auswirkungen.

JobStairs GIESSEN 46ers – SYNTAINICS MBC 104:96 (49:54)

Viertelergebnisse: 30:30, 19:24, 30:19, 25:23

JobStairs GIESSEN 46ers: Duke Shelton (2 Punkte), Bjarne Kraushaar, Teyvon Myers (24), Alen Pjanic (5), Alexander Abreu (7), Leon Okpara, Luke Petrasek (22), Jordan Barnett (15), Brandon Thomas (23), John Bryant (6)

SYNTAINICS MBC: Michael Gbinije (11), Strahinja Micovic (28), Sergio Kerusch (8), Ferdinand Zylka (1), Sheldon Eberhardt (2), Jovan Novak (14), Andrew Warren (14), Cameron Jackson (6), Benedikt Turudic (12)

Zuschauer: 526 

Nächstes Spiel: Sa., 07.09.2019, 18:00 Uhr: Phoenix Hagen – JobStairs GIESSEN 46ers

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