easyCredit BBL Final-Turnier – Key Facts “Day 20”

Foto: Ulf Duda

easyCredit BBL Final-Turnier – Key Facts “Day 20”

ALBA BERLIN folgte den MHP RIESEN Ludwigsburg wie erwartet ins Finale. Das Hinspiel hatte bereits die Weichen dorthin gestellt und auch das Rückspiel sollte keine Spannung mehr beinhalten. Nun wartet heute für beide Finalisten ein Ruhetag, bis morgen um 20.30 Uhr das erste von zwei Endspielen steigt. MagentaSport übertragt beide Finalspiele live und on demand – Freitag, den 26. Juni um 20.15 Uhr und Sonntag, den 28. Juni um 15.00 Uhr.


ALBA BERLIN – EWE Baskets Oldenburg 81:59  

Beide Teams sollten zu Anfang die Nähe zum Korb suchen und diese gewinnbringend nutzen, sodass Korbleger Trumpf waren. Während von außen nun wirklich gar nichts in die Reuse fallen wollte, waren es die Berliner, die ein 8:4 nach gut fünf Minuten auf die Anzeigetafel brachten. Rickey Paulding setzte eine persönliche 4:0-Serie, die Rasid Mahalbasic mit Zählern unterstützte. Dennoch waren es die Albatrosse, die in einem defensivgeprägten Viertel, mit zwei Punkten Vorsprung in den nächsten Abschnitt gingen. Auch im zweiten Viertel fanden die Berliner besser ins Geschehen und vor allem konnte Marcus Eriksson die Dreier-Seuche beim 5:0-Lauf der Seinen brechen. Das Tempo nahm zu und auch wenn ALBA den besseren Rhythmus fand, waren es die Oldenburger mit Paulding, die einen Wurf von jenseits des Perimeters in die Reuse brachten. Beim Stand von 20:23 aus der Sicht der Norddeutschen zogen die Hauptstädter die Schrauben in der Verteidigung wieder an und auf 27:20 davon. Das Trio Paulding (11 Punkte), Braydon Hobbs (7) und Mahalbasic (6) hielten ihre Farben im Spiel. Doch elf Turnover sollten die getane Arbeit der Donnervögel bis zu Halbzeitpause beim 34:41 etwas zu Nichte machen.

Das dritte Viertel war ebenfalls wieder Berliner-Recht, diesmal war es Eriksson aus der Distanz und Kenneth Ogbe mit einem Korbleger, die einen 5:0-Run etablierten. Zu dem gefundenen Rhythmus der Hauptstädter kam nun noch die Disqualifikation von Mahalbasic nach seinem fünften persönlichen Foul hinzu. Bezeichnet für diese Phase war ein Dreipunktespiel von Landry Nnoko, der mit diesen Punkten eine 57:36-Führung seiner Farben mitverantwortete. Die 20-Punkte-Marke verblieb viertelübergreifend bestehen, sodass das EWE Baskets Ziel im Schlussviertel ihrer Saison nur lauten konnte: Viertelsieg. Dem Gewohnheitsrecht in dieser Partie gerecht zu werden, waren es wieder die Berliner, die mit einem 4:0-Lauf in Wallung kamen. Schon längst war bei dem Pokalsieger mit Malte Delow und Lorenz Brenneke Youngster-Time angesagt. Die Nachwuchs-Albatrosse erzielten ebenso ihre persönlichen Erfolgserlebnisse, wie auch alle anderen eingesetzten Berliner scoren konnten. Bei den zwölf Punktelieferanten stachen Johannes Thiemann mit einem Double-Double (11 Punkte, 12 Rebounds), sowie Nnoko (15) und Ogbe (16, 6 Assists) etwas beim 81:59-Sieg heraus. Bei den EWE Baskets Oldenburg verabschiedeten sich Paulding mit elf und Hobbs mit zehn Punkten in den Urlaub. Das 46ers-Tipp-Trio Brandon Thomas. Alen Pjanic und Bjarne Kraushaar sahen ALBA BERLIN auf vorne bei ihren Prognosen.

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