Nichts zu verlieren – 46ers treffen auf Pokal-Titelverteidiger Bamberg

Foto: Richard Stephan - der Stadtfotograf

Nichts zu verlieren – 46ers treffen auf Pokal-Titelverteidiger Bamberg

Mit unterschiedlichen Gemütslagen gehen die JobStairs GIESSEN 46ers und Brose Bamberg ins Achtelfinale des MagentaSport BBL Pokals. Der amtierende Pokalsieger aus Oberfranken möchte sich im K.o.-Spiel nach dem erfolgreichen Auftritt am Dienstag in Bayreuth weiter von seiner besten Seite zeigen. Die Gießener ihrerseits wollen die Schlüsse aus dem verpatzten Saisonauftakt ziehen und am kommenden Sonntag, den 29. September um 18.00 Uhr in der Sporthalle Gießen-Ost ein anderes Gesicht präsentieren. Die Austragungsstätte öffnet für alle ab 16.45 Uhr, VIP-karteninhaber für diese Begegnung erhalten Einlass ab 16.30 Uhr. Die Pokalpartie mit anschließender Live-Auslosung wird ab 17.45 Uhr live und on demand von MagentaSport übertragen. Kommentieren und moderieren werden die Fachmänner Daniel Pinschower und Kevin Gerwin.

Eintrittskarten für die Do-or-Die-Begegnung sind bereits online im Ticketshop oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Ab 16.30 Uhr sind an der Abendkasse der Osthalle ebenfalls Tickets erhältlich.


Tickets MagentaSport


Beim amtierenden Pokalsieger hat sich seit der vergangenen easyCredit Basketball Bundesliga-Saison 2018/19 einiges geändert. Mit dem neuen Hauptverantwortlichen an der Seitenlinie, Headcoach Roel Moors, ging eine sichtbare Personalrochade auf dem Parkett einher. Neben den altbekannten Maurice Stuckey, Elias Harris, Louis Olinde und Bryce Taylor gesellten sich qualitativ wertvolle neue Komponenten. Einer dieser Ausnahmekönner zeigte sich bereits im Oberfranken-Derby gut gewaffnet und steuerte satte 25 Zähler zum 88:79-Auswärtserfolg bei medi bayreuth bei. Doch nicht nur der US-Amerikaner Kameron Taylor, von dem hier die Rede ist, war in Topform, sondern auch der neue Spielgestalter Paris Lee, der gemeinsam mit seinem Headcoach aus Antwerpen an die Regnitz kam, war mit sechs Vorlagen präsent auf dem Parkett. Die Scorelast wird trotz eines Taylors auf vielen Schultern verteilt. So waren Harris (14 Punkte), Olinde (12) und Neuzugang Christian Sengfelder (12) ebenfalls mit reichlich Feuerpower zur Stelle. Für Reboundhoheit sorgt in dieser Saison der Ägypter Assem Marei, der sich zum Auftakt bereits acht Abpraller sicherte.

So hat Brose Bamberg viele Waffen, um einen Gegner aus der Fassung zu bringen. Besonders die starke Defense gepaart mit schnellem Fastbreak-Spiel waren der Schlüssel für den Playoff-Anwärter am letzten Dienstag. Die JobStairs GIESSEN 46ers müssen vor allem aus ihren Fehlern lernen – 20 Ballverluste und 14 zugelassene Offensivrebounds gilt es in den Griff zu bekommen, um für eine Überraschung sorgen zu können. Der Output im Angriffsbereich war schon einmal ein kleiner Lichtblick, denn schließlich konnten gleich fünf Akteure mit zweitstelligen Werten aufwarten. Nun gilt es mit dem neuen 46ers-Spielmacher Stephen Brown im Gepäck das gesamte Paket zu optimieren.


Was sagen Protagonisten der JobStairs GIESSEN 46ers:

Heiko Schelberg (Geschäftsführer JobStairs GIESSEN 46ers): „Zunächst einmal freuen wir uns über das Heimspiel im Pokal. Mit der Partie gegen den amtierenden Pokalsieger Bamberg gehen wir zwar aus sportlicher Sicht sicher als Außenseiter in das Spiel, wir freuen uns jedoch sehr darauf, diese Mannschaft bei uns begrüßen und herauszufordern zu können. Wir haben für den Pokal extra ein eigenes Trikot kreiert und wir werden sehen, ob uns dieses Glück bringt.“

Ingo Freyer (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Es ist zwar undankbar, in der ersten Runde gleich gegen den Pokalsieger zu spielen. Aber wir spielen zu Hause. Die Bamberger agieren sehr kontrolliert, viel Setplay und versuchen, ihre individuelle Qualität auszuspielen. Wir müssen auf uns schauen und unseren neuen Point Guard integrieren. Und vor allem die Turnover verringern.“

Bjarne Kraushaar (JobStairs GIESSEN 46ers): „Wir haben alle Fehler, die wir im Spiel gegen Crailsheim gemacht haben, aufgearbeitet und analysiert. Jetzt müssen wir genau daran arbeiten und den Fokus auf Bamberg legen. Brose ist natürlich immer eine hohe Hürde für uns, aus diesem Grund werden wir alles geben, um die nächste Runde zu erreichen. Wir hoffen dabei natürlich auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans.“

 

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