Phoenix Cup geht an die JobStairs GIESSEN 46ers – 89:81-Finalsieg gegen Science City Jena

Phoenix Cup geht an die JobStairs GIESSEN 46ers – 89:81-Finalsieg gegen Science City Jena

Die JobStairs GIESSEN 46ers konnten auch das Finale im ersten Phoenix Cup für sich entscheiden und gewannen gegen Science City Jena mit 89:81. Nachdem sich der ProA-Ligist im ersten Viertel noch zweistellig absetzen konnte, drehte der easyCredit Basketball Bundesligist bereits zur Halbzeit das Ergebnis. Am Ende konnten mit Brandon Thomas (21 Punkte), Teyvon Myers (12), Jordan Branett (11) und Leon Okpara (10) gleich vier 46ers-Akteure zweistellig scoren. Insbesondere ein starkes zweites (28:16) und letztes Viertel (25:19), sowie die verbesserte Reboundarbeit während der Spielzeit sollten die Entscheidung für die Mittelhessen bringen. Für die Gießener geht es am kommenden Sonntag in Weißenfels weiter.

Die Anfangsformation vom Vortag – mit Alex Abreu, Brandon Thomas, Alen Pjanic, Jordan Barnett und Luke Petrasek – wurde auch im Finale von Cheftrainer Ingo Freyer nicht verändert. Der gestrige 46ers-Topscorer Thomas begann wie gegen Hagen mit Zählern für seine Farben (2:0, 1.). Jena konterte ihrerseits von der Dreipunktelinie: Sowohl Nawrocki als auch Wolf markierten Punkte von außen (9:2, 3.). Bereits nach drei Minuten sah sich Cheftrainer Freyer gezwungen, eine Auszeit einzufordern. Dieses Timeout zeigte Wirkung, denn bereits im ersten Angriff gelang ein sehenswertes Anspiel von Abreu auf Petrasek, der per Alley-oop-Dunk vollendete (4:9, 4.). Zwar taten sich die Mittelhessen weiter schwer im Angriff, doch Punkte konnten trotzdem gesammelt werden. Barnett von ganz weit draußen, Thomas mit Lay-up sowie ein Coast-to-Coast-Angriff erbrachten den Führungswechsel (11:10, 5.). Nun waren die Thüringer wieder an der Reihe. Die 46ers rotierten zwar schnell in ihrer Defense, doch Science City wusste unter anderem durch Brad Loesing oder Vuk Radojicic den Korb zu finden (21:15, 7.). Die Beständigkeit und den Drive zum Korb sollte Jena auch bis zum Ende des Viertels nicht mehr verlieren, sodass die JobStairs GIESSEN 46ers mit einem 19:30-Rückstand ins zweite Viertel gingen.

Leon Okpara eröffnete gleich zweimal nach Pass von Spielmacher Abreu aus der Halbdistanz zum 23:30 (12.) die angestrebte Aufholjagd. Doch die Mannen von Science City Jena wussten aggressiv dagegenzuhalten und so den Abstand bis zur Mitte des Viertels konstant zu halten (27:35, 15.). Es entwickelte sich ein Schlagabtausch den Thomas von der Dreierlinie gegen Herrera annahm. Doch der ProA-Ligist blieb dank einiger zweiter Chancen und dem ungenügenden Reboundverhalten der Mittelhessen weiter in Front (40:32, 17.). Ein Ausrufezeichen setzte Duke Shelton mit Durchsetzungsvermögen und einem daraus resultierenden Dreipunktespiel (37:41, 17.). Die Lebensgeister waren geweckt und bekamen weitere Konturen durch den US-Amerikaner, der mit sicheren Freiwürfen den 39:41 (18.) Anschluss fand. Die Defense hatte Griff und in der Offensive waren Thomas, Okpara und in dieser Phase vor allem Center Shelton präsent (42:41, 18.). Die Partie war gedreht und die 46ers machten sich die Foulproblematik der Thüringer zu Nutze und sicherten sich Zähler von der Freiwurflinie (47:43, 19.). Nach einem letzten gelungenen Dreipunktewurf von Wolf sollten die JobStairs GIESSEN 46ers mit einer knappen 47:46-Führung in die Halbzeitpause gehen.

In die zweite Hälfte kamen sowohl die Mittelhessen als auch die Thüringer geschmeidig rein: Petrasek mit Floater auf der einen und Loesing auf der anderen Seite (49:48, 21.). Es sollte beständig bleiben, doch vor allem Myers sammelte sechs Punkte und einen Assist auf sein Konto Guthaben an, sodass es 57:57 (25.) stand. Joschka Ferner von jenseits der Dreipunktelinie sowie per Korbleger in der Folgeaktion, ließ ein kleines Polster von 62:57 (27.) aufblitzen. Die 46ers sahen sich unter Zugzwang und lieferten mit Thomas und Bryant unter dem Korb ab, was zeitgleich das 64:62 für die 46ers bedeutete.

Das Abschlussviertel sollte die Entscheidung bringen – dies war Bryant, Pjanic und Thomas bewusst, die frühe Zähler generieren konnten (70:64, 31.). Ein Timeout von Science City-Headcoach Frank Menz brachte die Seinen durch einen Jan Heber Dreier wieder zurück in die Spur (67:70, 33.). Die Antwort kam schnell und gewaltig durch Thomas und Pjanic Dreipunkteerfolge zum 76:67 (35.). Nachdem Bryant vermehrt als Passgeber fungierte, war es ihm überlassen, Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen. Als dann noch Okpara per Dunking sowie Pjanic und Thomas erfolgreich waren, war ein 84:72-Vorsprung herausgespielt (37.). In der Crunchtime stellten sich die JobStairs GIESSEN 46ers geschickt an, spielten am Clock-Management und holten sich den Phoenix Cup mit einem 89:81-Finalsieg.

Science City Jena – JobStairs GIESSEN 46ers 81:89 (46:47)

Viertelergebnisse: 30:19, 16:28, 16:17, 19:25

Science Ctiy Jena: Dennis Nawrocki (9 Punkte), Jan-Philipp Becker (1), Ermen Reyes-Napoles, Julius Wolf (11), Melvin Jostmann, Joschka Ferner (8), Matt Vest (8), Jan Heber (12), Brad Loesing (12), Alex Herrera (13), Vuk Radojicic (2), Oliver Mackeldanz (5) 

JobStairs GIESSEN 46ers: Duke Shelton (8), Teyvon Myers (12), Alen Pjanic (8), Alexander Abreu (5, 9 Assists), Leon Okpara (10), Luke Petrasek (8), Jordan Barnett (11), Brandon Thomas (21), John Bryant (6)

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