Rackelos wollen Titanen ärgern – Heimspielauftakt am Sonntag ohne Publikum

Foto: Richard Stephan - der Stadtfotograf

Rackelos wollen Titanen ärgern – Heimspielauftakt am Sonntag ohne Publikum

Leider ohne Publikum, aber mit jeder Menge Motivation sehen die Depant GIESSEN 46ers Rackelos am Sonntag, den 25. Oktober um 18.00 Uhr ihrem ersten Heimspiel entgegen. Erster Pflichtspielgegner in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach über einem halben Jahr Pause sind die Dresden Titans.


Seit dem 1. März warten die Mittelhessen auf ein neues Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Süd. Nachdem die Auftaktpartie in Ulm gegen die Orange Academy aufgrund von Corona-Fällen abgesagt werden musste, starten die Gießener um eine Woche verspätet in ihr viertes Jahr in der dritten Liga. Gegner Dresden konnte bereits einen Sieg gegen Aufsteiger Karlsruhe feiern: 91:81 hieß es gegen die Arvato College Wizards.

Dresden ist der etwas andere „Neuling“ in der Staffel. Weder ein Auf-, noch ein Abstieg spülte die Sachsen zurück in den Süden der zweitgeteilten Liga. Stattdessen – für die Titans nichts Neues – musste die Nord-Süd-Grenze im Sommer einmal mehr neugezogen werden. Zuletzt standen sich Rackelos und Titanen in der Spielzeit 2017/18 gegenüber. Damals glückten dem Team von Rackelos-Headcoach Rolf Scholz zwei Siege.

Seither ist viel Wasser durch Lahn und Elbe geflossen – im Vergleich zum Vorjahr gehen die Sachsen allerdings nahezu unverändert an den Start. Big Men wie Aaron Kayser (zuvor Frankfurt) und Max von der Wippel verfügen über zentnerweise ProB-Erfahrung. Zusätzlich sorgt Georg Voigtmann – Bruder von Nationalspieler Johannes – für Furore. Gegen Karlsruhe markierte der Modellathlet 15 Punkte bei 13 Rebounds und war damit Garant für den Sieg seiner Farben. Auf dem Flügel sorgt Sebastian Heck für Gefahr von außen. Ein Kreuzbandriss hatte den verletzungsanfälligen Ex-U20-Nationalspieler vor zwei Jahren zurückgeworfen. Bryan Nießen und Daniel Kirchner ziehen im Aufbau die Fäden und waren ebenfalls bereits im letzten Jahr Teil der Mannschaft von Cheftrainer Fabian Strauß.

Der Isländer Ingvi Thor Gudmundsson sollte den Backcourt ursprünglich weiter vertiefen, bestätigte die Erwartungen aber nicht: Sein Probevertrag wurde nicht verlängert, der Club sucht noch nach einem weiteren „Importspieler“. Gudmundsson sollte eigentlich den ehemaligen Gießener Spieler Eric James Palm ersetzen, der im Sommer via Twitter sein Karriereende verkündet hatte. Vorerst kompensieren die Titans diese Lücke mit jeder Menge Nachwuchspower aus dem eigenen Programm, weshalb zwei waschechte Talenthäfen am Sonntag miteinander die Klingen kreuzen werden.

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